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Der Ursprung des Tai Chi Chuan
liegt in China und reicht viele Jahrhunderte zurück. Es gibt Erzählungen
über die Entstehung, wie die Geschichte von dem taoistischen Mönch
Chang San-Feng, der im 12. Jahrhundert n.Chr. Tai Chi Chuan entwickelt
haben soll. Der Yang-Stil Traditionell wurden
die Geheimnisse dieser Bewegungskunst innerhalb von Familien weitergegeben
und vor Fremden gehütet. So mußte Yang Lu-Ch'an (1799-1872)
sich im letzten Jahrhundert als taubstummer Diener getarnt in die damals
berühmte Tai Chi-Familie Ch'en einschleichen um Tai Chi Chuan
zu lernen. Heimlich beobachtete er den Untericht der Familie und übte
nachts was er gesehen hatte. Eines Tages entlarvte er sich selber, als
er bei der Demonstration einer vollendeten Stocktechnik des Meisters vor
Begeisterung laut aufschrie. Er war der Erste, der im letzten Jahrhundert begann, öffentlich zu unterrichten. Als er zum Lehrer des Kaisers bestellt wurde, mußte er alle andere Unterichtstätigkeit aufgeben.
Die Gegenwart Erst sein Enkel, Yang Chen-Fu (1883-1936), konnte nach 1911, dem Jahr der bürgerlichen Revolution in China, den Yang-Stil in ganz China verbreiten. Er unterrichtete im Laufe seines Lebens viele tausende Schüler, die zur Verbreitung des Tai Chi Chuans beitrugen. Leider erlebte der Yang-Stil dabei viele Veränderungen, so daß es heute hunderte von Variationen gibt, die zwar alle unter dem Namen Yang-Stil fallen, mit dem authentischen Original aber immer weniger gemeinsam haben. Sein ältester Sohn, Yang Shou-Chung (19091985), begann im Alter von 8 Jahren Tai Chi Chuan zu lernen. Im Jahre 1949 wanderte er mit seiner Familie nach Hongkong aus und lehrte dort. |